Die Grillsaison hat begonnen

Wenn es aus allen Gärten herrlich nach gegrillten Köstlichkeiten duftet, kann das nur eins bedeuten: Die Grillsaison hat begonnen! Doch längst gibt es mehr als nur Fleisch und Würstchen

Der Sommer ist da – mehr oder weniger. Gemischtes Wetter und das Chaos mit Corona und dem Sommerurlaub vergessen wir jetzt einfach, denn eins ist sicher: Die Grillsaison hat begonnen – und überall verwandeln sich die Gärten in hervorragende Outdoor-Küchen und in der Luft liegt der Duft von fein gegrillten Würstchen und Fleisch. Doch inzwischen gibt es noch viel mehr Grill-Möglichkeiten!

Fleisch und Würstchen – die Klassiker vom Rost

Für viele Grillfans bleiben Steaks und Würstchen beliebte Klassiker vom Grill. Damit diese besonders saftig bleiben, sollte das Fleisch nur einmal gewendet und nicht mit Messer oder Gabel hineingestochen werden. Grillen ist übrigens eine der fett- und kalorienärmsten Garmethoden. Natürlich kommt es darauf an, was auf dem Grill liegt. „Auch bei Fleisch gibt es fettarme Varianten. Dazu zählen wenig marmorierte Steaks und Filets vom Schwein, Kalb oder Geflügel. Viele dieser Sorten sind meist mager und haben dadurch weniger Kalorien“, weiß Dr. Annette Neubert, Ernährungswissenschaftlerin im Nestlé Ernährungsstudio. Doch auch bei magerem Fleisch ist die Menge entscheidend. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt Erwachsenen wöchentlich nicht mehr als 300 bis 600 Gramm Fleisch und Wurst zu essen.

Leckere Würze: Marinaden und Würzsaucen

Marinaden machen das Grillgut besonders würzig. Grundzutaten sind Wein, Buttermilch, Zitronensaft, Apfelwein, Essig oder Bier und ein hitzebeständiges Öl, beispielsweise Olivenöl, sowie frische oder getrocknete Kräuter. Für geschmackliche Highlights sorgen Thymian, Rosmarin und Oregano. Knoblauch verfeinert die Marinade zusätzlich. Aber je mehr Kräuter eine Marinade enthält, desto schneller verbrennt sie auch. „Vor allem Marinaden, die frische Kräuter enthalten, gehören erst kurz vor Ende der Garzeit auf das Fleisch“, rät Dr. Annette Neubert. Besondere Vorsicht ist bei gepökeltem Fleisch geboten. „Bei hohen Temperaturen können aus dem Nitrit des Pökelsalzes und Abbauprodukten des Fleischeiweißes Nitrosamine entstehen. Diese können gesundheitsschädlich wirken“, so die Ernährungswissenschaftlerin weiter. Wer stattdessen eine gesunde und kalorienarme Marinade herstellen möchte, der greift zu Magerjoghurt, vermischt mit Gewürzen oder Knoblauch. Zitronensaft, Senf und Sojasauce eignen sich ebenfalls. Das Fleisch einfach vor dem Grillen für ein paar Stunden darin eingelegen.

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